
Informationsblatt der Integrierten Stadtteilschule am Leibnizplatz
Jahrgang 1999 Ausgabe 3 Oktober
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Anbau, Sportplatz, Schulhof Mit Schuljahresbeginn war es soweit, drei 7. Klassen konnten in den Anbau ziehen. Mit leichter Verspätung werden Ende Oktober auch Lehrküche und Essraum fertig. Letzterer bekommt ein Grasdach, was sicherlich hervorragend zu unserem neuen Sportplatz passt. Der Sportplatz wird allerdings erst im nächsten Jahr nutzbar sein, da das Gras natürlich erst noch wachsen muss eine echte Herausforderung für alle, die das Gras wachsen hören, denn die sollten wissen, ob es mit der Shakespeare-Company und dem Teerhof klappt. Abgesehen davon, dass das für das Theater eine gute Lösung wäre, würde es auch der Stadtteilarbeit und der Schule einige neue Chancen eröffnen. In der Mitte unseres Geländes bleibt zwischen neuem Sportplatz, Theater und Neubau aber der reichlich kahle, inzwischen von Containern befreite Schulhof. Als unsere Schule sich am Leibnizplatz etablierte, gab es bezüglich Schulhof immer die Antwort der Planer, dass der Schulhof erst nach Abschluss aller Baumaßnahmen in Angriff genommen werden könne. Dieser Zeitpunkt ist nun erreicht, und es wäre toll, wenn nun ein richtiger, schülergerechter Schulhof gestaltbar wäre. Planungen gab es schon ab und an, sogar ein Schulfest, dass den Erlös für die Schulhofgestaltung vorgesehen hatte. Das heißt also, eine neue Initiative könnte an die Arbeit gehen... |
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Beliebtheit als Ärgernis Jedes Jahr das gleiche Theater am Leibnizplatz: Viele wollen in die neuen Klassen, aber nur zwei Drittel aller angemeldeten SchülerInnen schaffen es. Von den restlichen suchen jedes Jahr einige den Klageweg. Und da die Wege des Rechts für uns Laien unergründbar sind, schaffen immer wieder einzelne den Zugang über das Gericht. Das heißt dann größere Klassen! Dieses beeinträchtigt naturgemäß die Qualität der Arbeit. Sinkt damit nicht auch die Attraktivität der Schule? |
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Von Führerscheinen Sie kosten kein Geld, aber
eben doch Mühe, unsere "Computerführerscheine". Man muss einen haben, um in
den (zukünftig) zwei Rechercheräumen der Schule arbeiten zu dürfen. Eine
schweißtreibende Prüfung und eine Vereinbarung mit den Eltern führen zum Erwerb. SchülerInnen können für Referate, zur Unterrichtsrecherche oder auch zum erstellen von Präsentationen allein in dem mit PCs, Internetzugang, Scanner und Drucker ausgestatteten Räumen arbeiten. Der Andrang zu den Prüfungen ist beträchtlich, so dass es schon Wartelisten gibt. |
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Bundesfinale Berlin 1999 Rudern Jugend trainiert
für Olympia - Erfolgreich aus Berlin zurück ! (WI) Von je 16 teilnehmenden Mannschaften aus allen Bundesländern erreichten unsere SchülerInnen einen 8. Platz, einen 10. Platz, einen 12. und zwei 13. Plätze. In Anbetracht der Tatsache, dass unsere 30 Jugendlichen lupenreine Amateure sind, während die GegnerInnen oft aus sogenannten Sportschulen mit angeschlossenen Vereinen kommen, muss dieses Ergebnis als Erfolg kontinuierlicher Aufbauarbeit unseres Ruderprojektes gewertet werden. Besonders ist dabei die erneute einstellige Plazierung, der 8. Platz für den Jungen-Gig-Vierer mit Ole Schlabers (11.Jg.), Riko Meyer-Eltz (11.Jg.), Malte Schönborn (9d), Matthias Becker (11.Jg) und Steuermann Christoph Riebe (6a) hervorzuheben. In einem spannenden kleinen Finalrennen um die Plätze 7 bis 12 unterlagen sie erst im Endspurt dem Albertus MagnusGymnasium Stuttgart. Sie erreichten mit diesem 8. Platz das beste Ergebnis unserer Schule in 5 Bundesfinalteilnahmen und zeigten, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die Distanz zu den scheinbar übermächtigen Konkurrenten abzubauen. Weiterhin hervorzuheben ist das Durchsetzungsvermögen des JungenDoppel-Vierers mit Schlagmann Bolko Maass (10a), Nils Güldner (10a), Tobias Wohlgemuth (10b), Malte Menken (10a) und Steuermann Alexander Scharf (7a). In der am stärksten besetzten Bootsklasse alle teilnehmenden Boote lagen in ihren Vorrennen nicht mehr als 15 Sekunden auf der 1000 Meter Strecke auseinander erkämpften sie sich den Einzug ins kleine Finale und wurden dort in einem bis zur Ziellinie packenden Rennen Sechster, und damit war Platz 12 erreicht. Im Gig Doppelvierer der Mädchen ruderten Schlagfrau Lena van der Elst (10a), Mareike Hecker (10a), Nassim Haque (10d), Stephanie Bauer (10d) und Steuerfrau Katharina Arndt (7a) einen sehr guten 10. Platz. Über den Vor- und Hoffnungslauf qualifizierten sie sich souverän für das kleine Finale und hielten dort mit dem 4. Platz noch 2 weitere Boote auf Distanz. Herzlichen Glückwunsch an alle TeilnehmerInnen des Ruder Teams 99 aus den Jahrgängen 6, 7, 8, 9, 10 und 11 (?!) |
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| Praktikum in Kärnten Lange angebahnt und mit viel Aufregung erwartet: Unsere Klasse 9d hat ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in Kärnten gemacht. Betreut von ihrem Klassenlehrer Peter Menken hatten alle SchülerInnen Praktikumsplätze in und um Feistritz/Drau in Österreich. Es ist das erste Mal, dass unsere Schule ein Praktikum im Ausland durchführt. Möglich wurde das durch ein Comeniusprojekt , das die Beziehung zu einer dortigen Schule entwickelte. Noch nicht ausgewertet, läßt sich trotzdem schon sagen, es hat sich gelohnt! Die Einblicke in eine andere Arbeitswelt sind eine wichtige Erfahrung gewesen, und die liebevolle Zuwendung der betreuenden Familien war einfach großartig! |
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| Cafete - gesundheitsfördernde SchuleDie Cafete entstand im 2. Jahr nach Gründung der Schule. Sie
hatte gute Zeiten mit einem Mittagstisch und schlechte (in denen es zu wenige Helfer gab),
wo sie nur Verkaufskiosk war.
Wir
sind nun an einem Neuanfang. Ein großes Team aus Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen
hat ihn gemacht. Im Rahmen eines Projektes zur "gesundheitsfördernden Schule"
soll das Angebot und vor allem mit Frischwaren attraktiv und gesundheitlich wertvoll gestaltet werden.
Das Team wird gepuscht durch einen Kern von SchülerInnen aus dem früheren Projekt "Müllfreie Schule" Daher wissen wir: Durchsetzungskraft ist gewährleistet! |
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Ferientermine für Bremen:
Weihnachten 23.12.-08.01. 2000
Ostern 03.04.-25.04.2000
Sommer 13.07.-26.08. 2000
Herbst 23.10.-01.11. 2000
Weihnachten 22.12.-06.01.2001 |
Gewalt gegen oder von
Schülern/Schülerinnen Gewalt an unserer Schule?? Spätestens seit April dieses Jahres wissen wir, dass auch unsere Kinder davon betroffen sind. Damals konnten wir der Presse entnehmen, dass ein Schüler unserer Schule von einem schulfremden Jugendlichen bedroht wurde. Gewalt gehört mittlerweile zum Alltag unserer Kinder - ob nun innerhalb oder außerhalb unserer Schule: Da werden jüngere Schüler von Schülern abgezockt; es kommt zu Übergriffen von Schülern an anderen Schulen; in einigen Elternhäusern gibt es Gewalt; in der Straßenbahn werden Kinder bedroht. Wie gehen unsere Kinder damit um? Neuere Untersuchungen über das Konfliktverhalten Neustädter Erwachsenen haben ergeben, dass viele bei zufällig beobachteten Streitigkeiten auf der Straße einfach weitergehen, nicht eingreifen, einfach wegsehen. "Misch dich bloß nicht ein", raten sie denn auch ihren Kindern. Seit dem 19. April dieses Jahres arbeitet eine kleine Elterngruppe in einer Gewalt-AG zusammen. Wir wollen uns einmischen. Unsere Kinder sollen lernen, sich mit Gewalt innerhalb und außerhalb der Schule auseinanderzusetzen, sich ihr zu stellen. Zunächst einmal möchten wir selbst uns informieren über Möglichkeiten und Projekte, die es zu diesem Thema in Bremen bereits gibt. Eine erste öffentliche Veranstaltung mit Vertretern der "Bremer Boje, Projekt Abzieher" ist für den November geplant. Weitere Veranstaltungen sollen in lockeren Abständen folgen. Wir wollen dann in Zusammenarbeit mit Schülern und Lehrern eigene Projekte für unsere Schule erarbeiten. Natürlich sind wir offen für Eure/Ihre Ideen und freuen uns über alle, die mitarbeiten wollen. Kontaktadresse: Bärbel Brüning Tel.: 55 11 94 |
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Leinews Wechsel Frau Hartmann-Voop und Frau Nicole sind nicht mehr an unserer Schule. Frau Binz und Frau Sohn unterrichten nach einer Unterbrechung nun wieder bei uns, und Frau Altemöller (Deutsch, Englisch, Spanisch), Frau Schwagereit (Spanisch) und Frau Waller (Referendarin Hauswirtschaft und Kunst) sind neu am Leibnizplatz tätig. Nachruf |
| Sie brauchen eine neue Pudelmütze ? Sie möchten einen Handschuh verkaufen ? Auch in diesem Jahr gibt es die große Chance für alle Ein- und Verkäufer ( besonders für Eltern, deren Kinder auf Skifreizeit fahren) ihr Schnäppchen zu machen. Der große Winter- und Ski-Flohmarkt findet am in der Turnhalle der IS am Leibnizplatz statt. |