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Globales Lernen

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Schulpartnerschaft OS Leibnizplatz mit Augustineum/Windhoek

Die Oberschule am Leibnizplatz hat seit diesem Jahr eine Schulpartnerschaft mit der Augustineum Secondary School in Windhoek/ Namibia. Auf dieser Seite sollen in Zukunft alle Ereignisse in diesem Zusammenhang veröffentlicht werden.

In der Zeit vom 11.10. bis 24.10.2018 werden drei Schülerinnen und drei begleitende Lehrer*innen in Namibia sein. Dieser Gegenbesuch, der dem Aufenthalt der Partner*innen aus Namibia im Juni folgt, soll Themen für einen „großen“ Austausch im Oktober 2019 ausloten und in einem Antrag an ENSA noch in diesem Jahr Niederschlag finden. Auf einem Blog auf tumblr, können die Erlebnisse der kleinen Reisegruppe mitverfolgt werden (nur Englisch).

https://leibnizplatz-augustineum.tumblr.com/

Finanziert wird diese Partnerschaft zu 75% durch ENSA. ENSA ist das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm der Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

 

Das ENSA-Programm will internationale und inklusive Räume für Bildung schaffen und gestalten. ENSA fördert unsere Schulpartnerschaft, in der alle Teilnehmenden gleichberechtigt mitgestalten können. Dabei ist es ein Anliegen, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen einzubeziehen.

Im September 2017 haben Stephanie Barho und Stefan Ambrosius den Antrag auf Unterstützung für eine Partnerschaft mit dem Augustineum in Windhoek/ Namibia gestellt. Dieser wurde Ende Dezember bewilligt.

Wir haben uns um eine Schule in Namibia bemüht, weil Bremen in seiner Geschichte durch das „Engagement“ des Kaufmanns Adolf Lüderitz 1882 den Grundstein gelegt hat. Wir sehen es als eine historische Verantwortung, heute, die daraus resultierende Beziehung reflektiert neu zu beleben.

Über Schulbegegnungen wollen wir globale Themen erfahrbar machen. Die Schülerinnen und Schüler und die Lehrenden sollen ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie ihre Lebenswelten zusammen hängen. Wir wollen zum Umdenken anregen und Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder und jede Einzelne Verantwortung übernehmen und sich in seinem eigenen Lebensumfeld für eine gerechtere Welt engagieren kann.

Angesichts der ungleichen globalen Machtverhältnisse ist Partnerschaftlichkeit in der entwicklungspolitischen Bildung eine ebenso herausfordernde wie wichtige Aufgabe. Wir legen großen Wert darauf, dass sich in die Schulpartnerschaften alle Beteiligten gleichermaßen einbringen können und sie die Inhalte und Ziele der Partnerschaft gemeinsam erarbeiten und festlegen. Damit die Beziehung wachsen und eine dauerhafte Partnerschaft entstehen kann, werden wir dabei unterstützt, einen langfristigen Plan für partnerschaftliche Aktivitäten, die begleitende Reflexion und die Vor- und Nachbereitung gegenseitiger Besuche zu entwickeln.

Die Schulpartnerschaft mit dem Augustineum/Windhoek bietet die Chance, sich mit globalen Verhältnissen und Abhängigkeiten und dem eigenen Standpunkt in unserer global vernetzten Welt auseinander zu setzen. Die Teilnehmenden werden zum Perspektivwechsel angeregt und erfahren die Bedeutung und die Konsequenzen ihrer eigenen Handlungen in einer Welt, in der alles miteinander in Verbindung steht. Globale Themen wie gesellschaftliche Verhältnisse, Menschenrechte, Diversität und Ausgrenzung werden anschaulich und mit Bezug zur eigenen Lebenswelt vermittelt. Zudem kann die Schulpartnerschaft und die Partnerprojekte für die Schülerinnen und Schülern der Einstieg in weiteres gesellschaftliches Engagement sein.

Die Schulpartnerschaft und die Begegnungsreisen, die diese Ansprüche erfüllen, müssen gut geplant sein. Deswegen werden wir von erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen bei der Anbahnung und Gestaltung unserer Partnerschaft begleitet. Über die pädagogische Begleitung und die intensive Vor- und Nachbereitung der Schulbegegnungen schaffen wir die Grundlage für langfristige Partnerschaften, die sensibel sind für die verschiedenen Perspektiven und Bedürfnisse der Teilnehmenden und einen wirklichen Austausch und gemeinsam gestaltete Begegnungen ermöglichen.

AM

Erasmus+

Wir haben in diesem Jahr zwei voneinander unabhängige Erasmus+ Anträge gestellt. Der erste Antrag hat Fortbildung von Schulpersonal zum Ziel, der zweite führt unseren erfolgreichen Austausch mit unserer polnischen Partnerschule fort. Er richtet sich an die Klassen 7-9.

  1. Fortbildung für Schulpersonal „Inklusive Schule auf dem Weg zum globalen Lernen“.

Wir freuen uns sehr, dass dieser Antrag bereits bewilligt worden ist.

In unserem Projekt werden acht verschiedene Fortbildungen für Schulpersonal angeboten, die so ausgewählt wurden, dass sie die interkulturellen Kompetenzen aller Personengruppen an unserer Schule erweitern. Alle Kurse haben interkulturelle Bildung zum Ziel, sei es über Fremdsprachen, Nutzung des Internets oder „non-formal-education“

Um einen konstruktiven Austausch untereinander zu gewährleisten, wird jeder Kurs mit zwei Personen belegt, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Über zwei Jahre sollen insgesamt 16 Personen an Fortbildungen teilnehmen. Die Kolleginnen und Kollegen, die an den Fortbildungen teilnehmen, sollen als Multiplikatoren wirken, so dass die ganze Schule davon profitieren wird.

Die Ergebnisse der Fortbildungen sollen sich auf alle Bereich der Schule auswirken. Sie sollen dokumentiert werden, Unterrichtseinheiten sollen entstehen und in den Fachbereichen weiter gegeben werden. Entstandene Kontakte zu ausländischen Kolleginnen und Kollegen sollen für weitere Aktivitäten und Projekte genutzt werden. Kompetenzen in den entsprechenden Fremdsprachen sollen ausgebaut werden. Von Fachtagen bis Schulfesten soll der Gedanke des globalen Lernens überall verankert werden.

Auf der methodisch-didaktischen Ebene soll Schulentwicklung durch innovative Lernmethoden unterstützt werden. Fächerübergreifende Projektarbeit, Lernlabors und weitere partizipative Methoden stehen hier im Vordergrund. Der erlebnispädagogische Ansatz soll weiter vertieft werden. Sprachsensibler Fachunterricht soll in beiden Schulstufen etabliert werden.

Die Oberschule am Leibnizplatz möchte mit dem Projekt die Verantwortung europäischer Bürger für globales Geschehen sichtbar machen und einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten.

 

2. Schulprojekt mit Polen und Italien „Have a safe Trip“

Das Schulprojekt ist beantragt, Informationen über die Bewilligung werden im August veröffentlicht.

Im Rahmen unseres neuen Schulprojektes mit den Partnerschulen in Koluski, Polen und Ancona, Italien wollen wir unsere Projektarbeit mit Schülerinnen und Schülern der 7. – 9. Klassen fortsetzen. Die Partner werden regelmäßig in Kontakt stehen und sich über zwei Jahre an den verschiedenen Schulen  treffen. Das Projekt soll für möglichst viele Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7-9 offen sein. In Deutschland steht die Erlebnispädagogik im Zentrum, die polnischen Partner werden die Experten beim Thema Vorurteile und Reisen sein und die italienischen Partner haben schon viel zum Thema Cyber Mobbing gearbeitet. Nähere Informationen zur Bewilligung  und Teilnahme werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Zu Besuch in Polen

Freundschaftsspiel

 

 

 

 

 

 

 

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